Sicher ist sicher – Genossenschaftliche Anteile zeichnen

In wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist ein Sachwert die sicherste Anlageform. Noch sicherer ist die Investition in genossenschaftliche Anteile. Sie bestehen nicht nur aus Sachwerten in Form von Wohn- oder Gewerbeimmobilien. Sie sind zudem durch die Vorgaben des Genossenschaftsgesetz (GenG) bestens geschützt.

Seit 1889 regelt dieses Gesetz alle rechtsformspezifischen Vorschriften. In ihm sind z. B. die Organe der Genossenschaft, ihre Rechte und Pflichten, Finanzierungs- und Rechnungslegungsfragen sowie die genossenschaftliche Prüfungspflicht gesetzlich verankert. Auch nach seiner Reform im Jahr 2006 dient die genossenschaftliche Rechtsform dazu, die Mitglieder der Genossenschaft vor Vermögensschäden zu schützen und die Genossenschaftsorganisation zu stabilisieren. Zusätzlich zur Prüfungspflicht wurden 1934 die Pflichtmitgliedschaft der Genossenschaften in Prüfungsverbänden und gleichzeitig die Durchführung der Prüfung durch die Prüfungsverbände obligatorisch. Dies verhindert, dass wirtschaftlich schwache Genossenschaften durch häufige Prüferwechsel Sanktionsmechanismen unterlaufen. Pflichtprüfung und Pflichtmitgliedschaft unterstützen seither die wirtschaftlich positive Entwicklung der Genossenschaften.